Die Meisterschaft schreitet weiter zügig voran, zum Start der Masterround verschlug es uns noch vor Weihnachten nach Mörschwil. Dieses Mal wieder in voller Besetzung warteten auf uns die unangefochtenen Tabellenführerinnen aus Appenzell und die Red Ants aus Winterthur.
Das Spiel gegen die Appenzellerinnen, um es vorwegzunehmen, gestaltete sich Resultatmässig ähnlich schwierig wie das letzte. Mit aber anderem Spielverlauf wie noch vor Monatsfrist. Wir wussten wir mussten von Beginn weg bereit sein, doch bereits in der ersten Minute musste sich Nadia in unserem Tor geschlagen geben, nicht gerade das, was wir uns erhofft hatten. Bis zur fünften Spielminute mussten wir noch die Treffer zwei und drei hinnehmen. In der Folge fanden wir uns immer besser mit der Spielweise ab und kamen auch zu deutlich mehr Chancen wie im letzten Aufeinandertreffen. In der 9. Spielminute nutzte Aline den sich ihr bietender Raum und bezwang mit einem präzisen Schuss die Gegnerische Torhüterin ein erstes Mal. Nun wog das Spiel hin und her, nun ein weiteres Tor für die Appenzellerinnen, dann belohnte sich Jane für ihren unermüdlichen Einsatz mit dem 2:4 aus unserer Sicht. Nun war es wieder eine der Gegnerinnen, welche weiter erhöhen konnte. Den Schlusspunkt in dieser ersten Halbzeit konnte dann Lilian mit 3:5 setzten. Eine starke kämpferische Leistung der Mädels. Die zweite Hälfte war eigentlich nach 27 Sekunden gelaufen, mit zwei schnellen Toren konnten die Appenzellerinnen weiter erhöhen und so auch unser Mut brechen. Dadurch konnte sich Nadia mit Paraden immer wieder Auszeichnen. Bis zum Schlusspfiff kamen noch weitere fünf Gegentore zur klaren 3:12 Niederlage hinzu.
Für das zweite Spiel gegen die dezimierten Red Ants wollten wir von Beginn weg zeigen was in uns steckt. Doch mit dem wohl schlechtesten Start in ein Spiel waren alle Vorsätze wie weggeblasen, denn nach 72 Spielsekunden!! waren wir mit 0:3 im Hintertreffen. Danach konnten wir den Tiefschlaf wenigstens beiseitelegen, doch was wir in diesem Spiel nicht mehr wirklich wegbrachten, war der Leichtsinn. Wir kämpften uns zurück, durch Jane, Hanna und Lilian konnten wir die Partie wieder ausgleichen. Statt den Schwung mitzunehmen, lies man die Gegnerinnen wieder gewähren und musste kurz darauf die erneute Führung zulassen. Dasselbe wiederholte sich vor der Pause, wo uns der erneute Ausgleich von Jane gleich wieder genommen wurde. In der Pause stellten wir etwas um, in der Hoffnung mehr Druck erzeugen zu können. Dies zeigten seine Wirkung und wir konnten uns viele Chancen erarbeiten und diese auch immer mehr verwerten. Bis zur 29. Minute konnten wir durch Linnéa (3x), Lilian und Hanna fünf Toren in Serie erzielen. In dieser Phase konnte Olivia im Tor die Nachlässigkeiten mit ihren Paraden korrigieren. Nun scheinbar komfortabel in Führung hielt dann der Leichtsinn wieder Einzug, so dass es 5 Minuten vor Schluss nur noch 9:8 für uns stand. Genau drei Minuten vor dem Spielende konnte Linnéa, zum bereits dritten Mal diese Saison, das «Kuchentor» zum 10:8 erzielen. Noch immer war nicht Schluss, gut eine Minute vor dem Ende fiel der erneute Anschlusstreffer. Danach setzten die Ameisen alles auf eine Karte und versuchte ohne Torhüterin noch den Ausgleich zu erzielen. Mit der besten Defensivleistung des Spiels brachten wir diesen knappen Vorsprung über die Zeit
Nach diesem turbulenten Samstag hoffen wir für alle auf eine etwas ruhigere Weihnachtszeit. Für den Grossteil des Teams steht schon bald das nächste Highlight bevor, wie schon in diesem Jahr geht es anfangs Januar wieder nach Göteborg an den Gothiacup. In der Meisterschaft geht es dann am 10. Januar in Nesslau bereits weiter. Geniesst die Festtage.












