
Trainingsweekend 2012 Damen,Herren und Junioren A
Endlich war es wieder so weit. Das zweite Trainingslager der Aktiven von Unihockey Tösstal stand vor der Tür. Am Freitag dem 31.08.2012 war der Treffpunkt auf 17:45 Uhr beim Volg in Wila gesetzt. Leider waren die Anmeldungen der Aktiven, vor allem wegen Ferien, nicht so hoch wie letztes Jahr. Dafür wurden wir von der „fast“ kompletten A-Junioren Mannschaft unterstützt.
Die erste Gruppe von zweien, traf sich dann also, teilweise etwas nach der abgemachten Zeit, beim Volg. Als dann alle Gepäcksstücke und Spieler in den Autos verstaut waren, ging es los Richtung Innerschweiz. Die zweite Gruppe folgte uns am nächsten Tag. Um ca. 19:00 Uhr trafen wir, mehr oder weniger gleichzeitig, im Rosenberghof in Tuggen SZ ein und konnten sogleich unseren Massenschlag beziehen. Dieser befand sich im oberen Teil einer umgebauten Scheune und wurde mit stirnrunzelnden Gesichtern betrachtet. Die knappen Wände und die dünnen Matratzen hatten es einigen angetan. Doch einen richtigen „Unihockeyaner“ schreckt sowas nicht ab! Zur Ablenkung gab es um ca. 19:30 „Älplermakaroni mit Öpfelmuäss“ zum Znacht und plötzlich war es angenehm ruhig geworden. Als dann alle gegessen, erzählt und ihre Betten fertig eingerichtet hatten, ging es ab in den „Uusgang“. Zuerst versuchten wir unser Glück im Bandits, dass nur einige hundert Meter von unserer Unterkunft entfernt lag. Leider hatten wir aber mit dem niedrigen Altersschnitt keine Chance und somit machte sich der grosse Teil unter 18 weiter auf die Suche. Im Restaurant Hirschen liessen wir uns nieder und verbrachten dort denn Rest des Abends. Später liessen wir uns in die Betten fallen um uns von den Strapazen der letzten Woche zu erholen und uns auf das kommende Trainingswochenende vorzubereiten. Doch wie das so schön ist in einem Massenschlag, hat es eine Zeit gedauert bis schlussendlich alle schliefen.
*Driiiiiiing* 6:45 Uhr, Samstagmorgen der 01.09.2012
Es hiess aufstehen und Frühmorgen-Jogging. Irgendwann waren dann alle soweit und wir machten uns auf die ca. 2km lange Strecke. Als Belohnung stand schon der „Zmorgä“ auf dem Tisch, als wir zurück waren und wir liessen es uns schmecken. Vor allem auf die gekochten Eier sind einige ziemlich abgefahren.
Heute Vormittag stand Klettern in der lintharena auf dem Plan, wo die zweite Gruppe auf uns treffen sollte. Anschliessendes Kochen in der Riedlandhalle und das mit Freuden erwartete Unihockey standen ebenfalls bevor. Das Klettern hat allen sehr Spass gemacht und einige konnten sogar mit einer Unerwarteten Höchstleistung aus der Halle treten. Danach machten wir uns mit den Autos auf den Rückweg nach Tuggen in die Riedhalle um zu essen und das bevorstehende vier-stündige Training zu absolvieren. Nach der Stärkung durch „Hörndli und Ghackets mit Öpfälmuäs“ ging es munter in die Halle und es wurde mit kleinen Einwärmübungen und Stafette begonnen. Anschliessend folgten Pass- und Schussübungen und „Mätschlä“ auf dem Kleinfeld und zum Schluss noch ein Grossfeldspiel. Die wohltuende Dusche nach diesem harten Trainingstag haben wir uns alle reichlich verdient!
Zurück auf dem Rosenberghof wurde „gschnurräd“, „ghängt“, „gsoundet“ und „gjassed“. Wie schon am Abend zuvor ging es nach dem „Znacht“, dieses Mal für alle, in den Hirschen. Dort wurden unsere riesige Gruppe freudig Empfangen und bekam sogar noch Pommes zu unseren Getränken. Die Einen hatten an diesem Abend etwas weniger Sitzleder als die Andern. Aber schlussendlich waren wir alle wieder auf unseren Schlafplätzen und genossen die schöne Ruhe. Zum zweiten Mal weckte uns der Wecker um 6:45 Uhr zum Joggen. Einige beklagten sich wegen Schlafmangel und Störungen. Andere wussten von alle dem nichts. Das Frühstück teilten wir uns heute mit einem Turnverein (dieser habe anscheinend in der Nacht ziemlichen Radau gemacht), dafür konnten wir es gemütlich nehmen, da die Zimmerabgabe nicht so früh passieren musste.
Als dann alle ihre Sieben-Sachen gepackt hatten ging es in Sportkleidung auf zu einer „Spontanaktion“. Wegen des schlechten Wetters war der Besuch in der Badi durch ein Boxtraining im Boxing Club March ersetzt.
Die Begeisterung war gross, jedoch schon die Einwärmübungen und die damit verbundene Anstrengung, liess einige schon recht schnell verstummen. Wir wussten, dass es streng wird, doch wenn der Coach neben uns stand, und keine Pausen, kein Geschwätz und kein Aufhören vor dir lag, da war allen klar, wie die Muskeln brennen würden. Die Übungen gingen ca. 45min, dann kamen ca. 10min einige Boxsackschläge gefolgt vom Ausdehnen, was einigen die letzte Kraft nahm. Es war eine super Erfahrung, doch das bevorstehende Unihockeytraining liess einige stutzen.
Zurück in der Riedlandhalle gab es erst mal Spaghetti und dann wurden noch etwa zwei Stunden der Unihockeystock geschwungen. Als um 15:00 Uhr der Abpfiff ertönte hielten es einige nicht ehr auf den Beinen aus. Die Dusche hat schon lange nicht mehr so gut getan, wie an diesem Nachmittag und das verdiente „Abschlussbier“ nach der Heimfahrt im Rosengarten in Wila war einfach unbeschreiblich gut.
Das Trainingslager war ein voller Erfolg. Im „Spassigen und Freudigen Sinn“ wie auch darin, dass alle die Muskeln am folgenden Montag so richtig spürten.
Vielen Dank an die Organisatoren, die dieses tolle Weekend so kurzfristig auf die Beine gestellt haben und an alle, die mitgeholfen haben, dass es ein so tolles und intensives Lager wurde. Ich freue mich schon auf das nächste.

Junioren Trainingslager Lenk 2011
Das Trainingslager findet vom 15.August - 19.August im Berneroberland in Lenk dänk! statt.
Tagesbericht 5.Tag
Nach einer eher kurzen Nacht standen die Junioren und Juniorinnen welche in der Nacht für Radau sorgten, um halb sieben in der Halle, um sich das spätrige Grossfeldspielen zu verdienen und den nächtlichen Aufstand wieder gut zu machen.
Eine halbe Stunde Konditions-und Krafttraining war die "Strafe". Vor und nach dem letzten Frühstück wurde fleissig gepackt, entsorgt und aufgeräumt bevor es ein letztes Mal in die Halle ging.
Die Banden für das Grossfeldtraining waren bereits aufgestellt und alle freuten sich auf die teils ganz neue Erfahrung. Man spielte in zwei Gruppen von je zwei Linien und mit viel Elan wurde die letzte Energie verbraucht, bevor es unter die Dusche und zum anschliessenden Mittagessen ging.
Tagesbericht 4.Tag
Trotz der späteren Nachtruhe wegen dem gestrigen CL-Spiel, standen alle Junioren pünktlich um viertel nach 7 vor der Unterkunft bereit fürs Frühjogging. Nach einer kleinen Runde folgte vor dem Unihockeytraining das Morgenessen.
Die Junioren B befassten sich zuerst mit einem intensiven Schuss- und Goalietraining. In der zweiten Hälfte folgte ein asymmetrisches Mätchle, bei welchem die Fouls besonders hart bestraft wurden. Die Junioren C und Juniorinnen widmeten sich im 1:1 und 2:2 den Zweikämpfen. Daneben gab es auch noch ein Pass- und Lauftraining.
Nach dem Mittagessen marschierten wir nach Lenk und fuhren weiter mit dem Zug nach St. Stephan. Während dem Warten auf das Überraschungsprogramm wurden wir von Huntern-Kampfjets unterhalten. Anschliessend ging es in den Schwingkeller. Unter fachkundiger Leitung wurden wir in das Schwingen eingeführt und konnten uns während gut 1½ Stunden im Sägemehl austoben.
Am Abend folgte ein kurzer Postenlauf, welcher im Wald auf einem Grillplatz endete. Das Fleisch war bereits am brutzeln, als uns ein Gewitter inklusive Blitz, Donner und Hagel überraschte. Kurzfristig wurde der Abschlussabend ins Hauptgebäude verlegt und nach einer kurzen Pause, die meisten waren klatschnass, fortgesetzt.
Die Nachtruhe wurde in der heutigen, letzten Nacht von keinem der Juniorenteams respektiert und stattdessen die Unterkünfte vorübergehend in ein kleines Chaos verwandelt. Die Lage wurde jedoch schnell beruhigt, indem die Junioren auf einem Mitternachts-Jogging ihre überflüssigen Energiereserven endgültig entleeren konnten.
Tagesbericht 3.Tag
Heute wurden die Junioren zu ihrem Bedauern schon um 5 Uhr morgens aus den Betten gescheucht. Die Motivation für ein Nachttraining war wie erwartet nicht sehr hoch, erst so gegen 6 Uhr wurden die Kids leistungsfähiger - damit stieg auch ihre Motivation.
Um halb 7 verliessen alle die Halle und gingen bis zum Frühstück wieder zu Bett, oder absolvierten ein entspannendes Morgenjogging durchs Tal. Nach dem üppigen Frühstück folgte eine lockere Spielstunde von 9 bis 10 Uhr.
Das Mittagessen im KUSPO fiel heute aus, da eine Wanderung zu den Simmenfällen auf dem Programm stand. Mit der Metschbahn ging es, nach dem Lunch fassen, ab nach oben. In Metsch starteten alle noch etwas müde, von der extra -frühen Morgenüberraschung der Trainer, die ca. 3 stündige Wanderung nach Rothenbach zu den Simmenfällen.
Die Erfrischung folgte nach einem Auf und Ab von Wanderwegen auf der Barbarenbrücke und alle machten sich klitschnass auf den Weg zur Postautohaltestelle. Von Halb 4 bis zum Nachtessen gab es zur Belohnung noch ein wenig Freizeit für die Junioren, welche langsam alle an Muskelkater litten.
Das Abendessen, welches zur Begeisterung der Mannschaften sehr gut ausfiel, stärkte sie und alle konnten mit frischer Enerige ins Abendprogramm übertreten. Zur Ausnahme lief im Esssaal der Fussballmatch Bayern München vs. FCZ und es wurden fleissig Wetten abgeschlossen. Die zweite Gruppe, welche nicht so fussballbegeistert war, vergnügte sich bis zum Eindunkeln mit Beachvolley und der dritte Tag ging zu Ende.
Tagesbericht 2.Tag
Punkt 7 Uhr war Tagwach. Einige Junioren und Trainer wälzten sich erst eine halbe Stunde später aus den Betten und stürzten sich in die Sportklamotten. Zuerst ein üppiges Frühstück, was sich bei den Kids später beim Morgenjogging wieder bemerkbar machte. 5 Km führte uns Mäse durch das schöne Simmental.
Um halb 10 ging das zweistündige Morgentraining mit zwei Trainingsgruppen los. Währendem die B-Junioren ihre Angriffsauslösung trainierten, war die zweite Gruppe bereits in die Spielpraxis eingetreten. Bis zum Mittagessen blieb eine Stunde für Freizeitbeschäftigungen.
Nachmittags gab es einen Orientierungslauf durch das Bergdörfchen Lenk. Die Teilnehmer waren gefordert als es um das Unihockey-Quiz ging. Die Belohnung erfolgte durch ein Glace, und es ging auf den Rückweg. Wieder zurück, gab es für die Goalies ein Extratraining, derweilen konnte sich der Rest mit Spiel und Spass vergnügen.
Der Spaghetti-Plausch stärkte uns für das weitere Sportprogramm nach dem Abendessen. Die kreativen Antworten der Junioren bezüglich des Quizes wurden vor dem Sportprogramm belohnt- oder eben nicht! Fleissig wurde mit Lacrosse oder Beach-Volley die letzte Energie verbraucht und der zweite Tag ging zu Ende.
Tagesbericht 1.Tag
Punkt halb Neun standen 22 motivierte Juniorinnen und Junioren mit deren Eltern in Wila bereit fürs erste Juniorenlager in der Geschichte von Unihockey Tösstal. Nach einer gut 3½ stündigen Fahrt mit einem Car und Minibus kamen wir im Sportzentrum Lenk an.
Nach dem Lunch konnten auch schon die Zimmer bezogen werden. Da im Moment nur wenig Sportler in Lenk sind, haben wir dementsprechend grosszügige Zimmer. Zwei Betten pro Person waren eher die Regel als die Ausnahme.
Um 15 Uhr stand dann die erste Trainingslektion auf dem Programm. Die Kids wurden während zwei Stunden in einem polysportiven Kraft- und Konditionstraining ein erstes Mal gefordert. Unter anderem versuchten sie sich in Übungen wie „Handfechten“, „Rocky Balboa“ und „Sprungmattenweitrutschen“. Die zweite Hälfte der Leiter begab sich währenddessen ins Dorf Lenk um den nächsten Tag zu planen. Mehr dazu wird aber erst morgen verraten…
Nach einem feinen Nachtessen wurde der Abend mit Freizeit und lockerem Sport verbracht. In drei Gruppen wurde Ping-Pong, Beach-Volley und Disc-Golf gespielt. Auch wurde „Der Hang“ bereits von vielen bezwungen. Um 22 Uhr war Lichterlöschen und der erste Tag ging zu Ende.












