Nun geht es Schlag auf Schlag, bereits stand die Runde Nummer 3, in Oberseen an. Wir konnten erneut auf alle Spielerinnen zählen. Im Spiel 1 standen uns die klaren Tabellenführer aus Appenzell gegenüber.
Man kann nicht sagen, dass wir den Start verschliefen, doch die Appenzellerinnen zeigten von Beginn weg, wieso sie zuvorderst in der Tabelle stehen. Gegen die dynamisch und schnell spielenden Gegnerinnen, kamen wir immer wieder einen Schritt zu spät und so kamen sie immer wieder zu Abschlüssen. Nach der Hälfte der ersten Halbzeit stand es dann auch schon 0:5 aus unserer Sicht. Danach konnten wir die Wege der Appenzellerinnen etwas mehr stören und gar durch Aline unser erstes Tor erzielen. Zur Pause stand es, dann nach einem weiteren Gegentor 1:6. In den ersten zwanzig Minuten wurde uns nichts geschenkt, uns wurden kaum Abschlüsse zugestanden und in der Verteidigung wurden wir immer wieder heftig durchgewirbelt. Die zweite Hälfte begann dann dank Lilian zuversichtlicher, denn sie verwertete einen Abpraller zum 2:6 ins Appenzeller Tor. Die Hoffnung wurde aber bald wieder genommen, denn dies liessen sich die Tabellenführerinnen nicht gefallen und erhöhten das Tempo wieder und so auch das Skore. Trotz vielen Paraden von Olivia im Tor, welche sich immer wieder gegen Gegentore wehrte, konnten die Appenzellerinnen das Resultat bis zum Ende auf 2:14 erhöhen. Es bleibt nur dem Gegner zu dieser Leistung zu gratulieren.
Nach einer längeren Pause standen uns die Spielerinnen aus Herisau gegenüber. Wir wollten mit guter Defensivarbeit und gradlinigen Abschlüssen wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren. Der Start verlief verheissungsvoll, durch Linnéa konnten wir schon bald einmal mit 1:0, erneut ein «Buebetrickli», in Führung gehen. Doch nach der Lehrstunde im ersten Spiel, konnte man eine Verunsicherung nicht ganz verbergen. Durch zwei Unachtsamkeiten musste man dann den Herisauerinnen auch gleich zwei Gegentore zugestehen. Doch man spürte den Willen dieses Spiel gewinnen zu wollen. Entweder scheiterten wir an der stark Spielenden Torhüterin oder an der Torlatte, namentlich durch Hanna, gleich drei Mal! Kurz vor der Pause gelang dann, erneut durch Linnéa den viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 2:2.
Doch wurden die nerven auch nach der Pause weiter auf die Folter gespannt. Erneut nutzen die Gegnerinnen eine Unsauberkeit in unserer Defensive, wo sich auch Nadia im Tor, zum 2:3 geschlagen geben musste. Weiter versuchten wir zu Chancen zu kommen, unermüdlich suchten wir den Abschluss. Nach einem weiteren Lattenschuss, erneut von Hanna, konnte sie dann das Visier die nötigen Zentimeter nach unten korrigieren und ihr hochverdientes Tor zum 3:3 bejubeln. Das Spiel war weiter umkämpft, mit Chancen auf beiden Seiten, wo die Spielerinnen immer wieder den Meister an Nadia oder der Torhüterin auf der Gegenseite fanden. Erneut fand ein Ball unsererseits den Meister an der gegnerischen Torlatte, dieses Mal durch Lilian. Einmal mehr konnte dann Linnéa den Ball im gegnerischen Tor unterbringen, dies zu unserer Freude gleich doppelt, zum 5:3 zur Beruhigung der Nerven aller. In der Schlussphase gelang dann auch Lilian nach dem Metalltreffer noch ein Schuss ins Schwarze zum 6:3. Die Herisauerinnen versuchten in den Schlussminuten alles, zu viert ohne Torhüterin, doch konnten wir das Resultat halten und so einen verdienten Sieg feiern.
Gratulation an die Spielerinnen, welche nach der Enttäuschung im ersten Spiel aufstanden und sich auf die Siegesstrasse zurück kämpften. Erneut gibt es nicht viel Zeit, denn nächstes Wochenende stehen die nächsten Spiele an.














