Nun stand bereits die vierte Runde an, wir trafen uns pünktlich in Wil SG. Nicht vollzählig, da Uljana nicht dabei sein konnte, aber auch so top motiviert Punkte mit ins Tösstal zu bringen.
Im ersten Spiel stand uns das erste Team von Mörschwil gegenüber, diese liegen in der Tabelle hinter uns, daher hiess die Devise nach vorne zu Spielen und zu Punkten, um dem Ziel Masterround einen Schritt näher zu kommen. Mit der Vorgabe, Tempo zu erzeugen und sich stets zu bewegen, starteten wir in dieses Spiel. Schon bald konnten wir durch Linnéa in Führung gehen. Doch taten wir uns schwer Tempo zu erzeugen, da das Spiel von den Gegnerinnen immer wieder herausgenommen wurde und so schwierig war einen Spielfluss zu erhalten. Danach gelang es Hanna mit einem platzierten Schuss die gegnerische Torhüterin zu bezwingen. In der zehnten Spielminute konnte Isabella den Ball zum 3:0 in der nahen Ecke im Tor unterbringen. Gross der Jubel über ihr erstes Saisontor. Danach verloren wir wieder etwas an Fahrt, das Spiel war aber immer unter Kontrolle und so war es nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten Tor. Dieses gelang dann erneut Linnéa, welche kurz vor der Pause noch auf 4:0 stellte. Kurz nach der Pause konnten die Mörschwilerinnen dann auch ein erstes Mal Lilian in unserem Tor bezwingen. In der 25. Minute ging es dann Schlag auf Schlag, zuerst musste erneut Lilian den Ball aus dem Netz holen, zehn Sekunden später konnten wir durch Linnéa auch das erste Tor in der zweiten Hälfte erzielen. Weitere dreissig Sekunden später konnte, mit ihrem zweiten Tor, Isabella die Anzeigetafel auf 6:2 stellen. Nun gingen auch die Räume auf und die Wege wurden immer mehr belohnt. So konnten wir mit weiteren Toren von Linnéa (3x) und Hanna (2x) das Resultat zum Ende gar auf 11:2 erhöhen. Auch Lilian war, wenn sie gebraucht wurde, stets ein sicherer Rückhalt.
Im zweiten Spiel standen uns die Gastgeberinnen aus Bronschhofen gegenüber. Wir erwarteten ein ähnliches Spiel, wie gegen Mörschwil und gingen mit den gleichen Vorgaben ins Spiel. Einzig nahmen wir den obligaten Wechsel auf der Torhüterposition vor, so war nun Nadia die Hüterin unseres Tores. Bereits mit dem ersten Einsatz konnten wir durch Linnéa mit 1:0 in Führung gehen. Durch Schwierigkeiten in der Zuteilung, mussten wir den Gegnerinnen den Ausgleichstreffer zugestehen. Wir liessen uns deswegen nicht verunsichern und spielten weiter aktiv und liefen die Räume auf. So war es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Tore vielen. Hanna, Linnéa und Isabella nutzen in dieser Reihenfolge die Räume, die ihnen gewährt wurden, bis zum 4:1. Danach war dann wieder das Heimteam an der Reihe und konnte auf 2:4 verkürzen. Bis zur Pause konnten dann erneut Hanna und Isabella mit zwei Treffern zum 6:2 Pausenresultat erhöhen. Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich dann auch gleich Olivia mit dem 7:2 in die Torschützenliste eintragen lassen. Durch die Arbeit ohne Ball konnten wir uns immer wieder Optionen schaffen und so das Spiel kontrollieren. Leider wurden die Stockschläge, beidseits, vom Schiedsrichter ignoriert und so wurde das Spiel immer zerhackter. Schade eigentlich. Nach weiteren Toren durch Hanna und Lilian, waren dann auch die Gastgeberinnen wieder an der Reihe und konnten Nadia ein drittes Mal bezwingen. Der zehnte Treffer unsererseits schnappte sich dann, bereits zum zweiten Mal heute, Linnéa, danke für die Kuchen. Für den Schlusspunkt war aber Olivia zu ständig, welche sich, trotz einigen, teils heftigen Stockschlägen nicht beirren lies und zum 11:3 Schlussresultat traf. Somit war auch bereits klar, das Ziel Masterround ist erreicht, herzliche Gratulation an die Spielerinnen.
Kompliment an die Mädels, welche erneut einen Schritt gemacht haben und mit viel Einsatz einander unterstützt und sich gegenseitig Chancen erarbeitet haben. Auch wenn noch nicht alle Wege belohnt wurden, bleibt dran und der Aufwand wird belohnt werden. Weiter geht’s am Samichlaustag, an gleicher Stelle gegen Nesslau zum Abschluss der Vorrunde.














