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Sonntag, 09 September 2012 15:58

Trainingsweekend 2012 Damen,Herren und Junioren A

geschrieben von Linda König

Endlich war es wieder so weit. Das zweite Trainingslager der Aktiven von Unihockey Tösstal stand vor der Tür. Am Freitag dem 31.08.2012 war der Treffpunkt auf 17:45 Uhr beim Volg in Wila gesetzt. Leider waren die Anmeldungen der Aktiven, vor allem wegen Ferien, nicht so hoch wie letztes Jahr. Dafür wurden wir von der „fast“ kompletten A-Junioren Mannschaft unterstützt.

Die erste Gruppe von zweien, traf sich dann also, teilweise etwas nach der abgemachten Zeit, beim Volg. Als dann alle Gepäcksstücke und Spieler in den Autos verstaut waren, ging es los Richtung Innerschweiz. Die zweite Gruppe folgte uns am nächsten Tag. Um ca. 19:00 Uhr trafen wir, mehr oder weniger gleichzeitig, im Rosenberghof in Tuggen SZ ein und konnten sogleich unseren Massenschlag beziehen. Dieser befand sich im oberen Teil einer umgebauten Scheune und wurde mit stirnrunzelnden Gesichtern betrachtet. Die knappen Wände und die dünnen Matratzen hatten es einigen angetan. Doch einen richtigen „Unihockeyaner“ schreckt sowas nicht ab! Zur Ablenkung gab es um ca. 19:30 „Älplermakaroni mit Öpfelmuäss“ zum Znacht und plötzlich war es angenehm ruhig geworden. Als dann alle gegessen, erzählt und ihre Betten fertig eingerichtet hatten, ging es ab in den „Uusgang“. Zuerst versuchten wir unser Glück im Bandits, dass nur einige hundert Meter von unserer Unterkunft entfernt lag. Leider hatten wir aber mit dem niedrigen Altersschnitt keine Chance und somit machte sich der grosse Teil unter 18 weiter auf die Suche. Im Restaurant Hirschen liessen wir uns nieder und verbrachten dort denn Rest des Abends. Später liessen wir uns in die Betten fallen um uns von den Strapazen der letzten Woche zu erholen und uns auf das kommende Trainingswochenende vorzubereiten. Doch wie das so schön ist in einem Massenschlag, hat es eine Zeit gedauert bis schlussendlich alle schliefen.

 *Driiiiiiing* 6:45 Uhr, Samstagmorgen der 01.09.2012

Es hiess aufstehen und Frühmorgen-Jogging. Irgendwann waren dann alle soweit und wir machten uns auf die ca. 2km lange Strecke. Als Belohnung stand schon der „Zmorgä“ auf dem Tisch, als wir zurück waren und wir liessen es uns schmecken. Vor allem auf die gekochten Eier sind einige ziemlich abgefahren.

Heute Vormittag stand Klettern in der lintharena auf dem Plan, wo die zweite Gruppe auf uns treffen sollte. Anschliessendes Kochen in der Riedlandhalle und das mit Freuden erwartete Unihockey standen ebenfalls bevor. Das Klettern hat allen sehr Spass gemacht und einige konnten sogar mit einer Unerwarteten Höchstleistung aus der Halle treten. Danach machten wir uns mit den Autos auf den Rückweg nach Tuggen in die Riedhalle um zu essen und das bevorstehende vier-stündige Training zu absolvieren. Nach der Stärkung durch „Hörndli und Ghackets mit Öpfälmuäs“ ging es munter in die Halle und es wurde mit kleinen Einwärmübungen und Stafette begonnen. Anschliessend folgten Pass- und Schussübungen und „Mätschlä“ auf dem Kleinfeld und zum Schluss noch ein Grossfeldspiel. Die wohltuende Dusche nach diesem harten Trainingstag haben wir uns alle reichlich verdient!

Zurück auf dem Rosenberghof wurde „gschnurräd“, „ghängt“, „gsoundet“ und „gjassed“. Wie schon am Abend zuvor ging es nach dem „Znacht“, dieses Mal für alle, in den Hirschen. Dort wurden unsere riesige Gruppe freudig Empfangen und bekam sogar noch Pommes zu unseren Getränken. Die Einen hatten an diesem Abend etwas weniger Sitzleder als die Andern. Aber schlussendlich waren wir alle wieder auf unseren Schlafplätzen und genossen die schöne Ruhe. Zum zweiten Mal weckte uns der Wecker um 6:45 Uhr zum Joggen. Einige beklagten sich wegen Schlafmangel und Störungen. Andere wussten von alle dem nichts. Das Frühstück teilten wir uns heute mit einem Turnverein (dieser habe anscheinend in der Nacht ziemlichen Radau gemacht), dafür konnten wir es gemütlich nehmen, da die Zimmerabgabe nicht so früh passieren musste.

Als dann alle ihre Sieben-Sachen gepackt hatten ging es in Sportkleidung auf zu einer „Spontanaktion“. Wegen des schlechten Wetters war der Besuch in der Badi durch ein Boxtraining im Boxing Club March ersetzt.
Die Begeisterung war gross, jedoch schon die Einwärmübungen und die damit verbundene Anstrengung, liess einige schon recht schnell verstummen. Wir wussten, dass es streng wird, doch wenn der Coach neben uns stand, und keine Pausen, kein Geschwätz und kein Aufhören vor dir lag, da war allen klar, wie die Muskeln brennen würden. Die Übungen gingen ca. 45min, dann kamen ca. 10min einige Boxsackschläge gefolgt vom Ausdehnen, was einigen die letzte Kraft nahm. Es war eine super Erfahrung, doch das bevorstehende Unihockeytraining liess einige stutzen.
Zurück in der Riedlandhalle gab es erst mal Spaghetti und dann wurden noch etwa zwei Stunden der Unihockeystock geschwungen. Als um 15:00 Uhr der Abpfiff ertönte hielten es einige nicht ehr auf den Beinen aus. Die Dusche hat schon lange nicht mehr so gut getan, wie an diesem Nachmittag und das verdiente „Abschlussbier“ nach der Heimfahrt im Rosengarten in Wila war einfach unbeschreiblich gut.

Das Trainingslager war ein voller Erfolg. Im „Spassigen und Freudigen Sinn“ wie auch darin, dass alle die Muskeln am folgenden Montag so richtig spürten.

Vielen Dank an die Organisatoren, die dieses tolle Weekend so kurzfristig auf die Beine gestellt haben und an alle, die mitgeholfen haben, dass es ein so tolles und intensives Lager wurde. Ich freue mich schon auf das nächste.

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