Zum letzten Spiel der Vorrunde trafen wir uns erneut in Wil. Leider mussten wir krankheitshalber auf Olivia verzichten und etwas umstellen. Dafür war erstmals Amélie mit dabei, um erste Matcherfahrungen zu sammeln. Gegnerinnen am heutigen Samstag waren die Sharks aus Nesslau.
Das Spiel startete ausgeglichen, kein Team wollte dem andern etwas schenken. Die Defensivarbeit funktionierte und man konnte die Gegnerinnen grösstenteils kontrollieren. Offensiv kamen wir immer mal wieder zu guten Chancen, welche aber vorerst von der hervorragend aufgelegten Torhüterin vereitelt wurden. Das Team war gewillt die Vorgaben umzusetzen und ohne Ball Bewegung ins Spiel zu bringen. Dadurch konnten wir das Spiel immer mehr bestimmen. Dann wurden unsere Bemühungen endlich belohnt, Linnéa konnte die Torhüterin ein erstes Mal bezwingen. Wir taten uns weiterhin schwer mit dem Toreschiessen. Die Nesslauerinnen, konnten wir meistens an gefährlichen Abschlüssen hindern, nur einmal musste sich Lilian geschlagen geben. Ein Schuss, welcher nicht geblockt werden konnte, fand den Weg flach in die weite Torecke, zum 1:1 Pausenresultat.
Kurz nach der Pause konnte Hanna die gegnerische Torhüterin ein zweites Mal bezwingen und uns erneut in Führung schiessen. Das Spiel konnten wir weiterhin bestimmen und liessen gestanden den Gegnerinnen wenig Chancen zu. Wir taten uns gegen die gut organisierte Defensive der Gegnerinnen schwer oder scheiterten immer wieder an der Torhüterin. Als sich dann Isabella den Ball hinten schnappte und durch den ihr geboten Platz Tempo aufnahm, konnte sie auch nicht mehr von der Torhüterin gestoppt werden. Ein toller Lauf zum 3:1. Wenig später jubelten wir ein viertes Mal, weil Hanna den Ball in der nahen Torecke versenkte. Trotz teils schönen Kombinationen und Aktionen konnten wir keine weiteren Tore erzielen. Da sich Lilian im weiteren Verlauf nicht mehr geschlagen geben musste, endete diese Partie verdientermassen mit 4:1 für uns. Eigentlich ein gutes Spiel beidseits, leider mit vielen Stockschlägen, da der Unparteiische (der gleiche wie vor zwei Wochen) die Stockschlagregel immer noch konsequent ignorierte. Schade eigentlich…
Nun ist die Vorrunde zu Ende, mit 7 Siegen aus neun Spielen auf dem verdienten 3. Zwischenrang und souverän in der Masterround. Gratulation ans Team, wiederum sind die Fortschritte ersichtlich und machen Lust auf mehr. Gerade was in den letzten beiden Runden im Spiel dazu kam, macht Freude beim Zusehen. Macht weiter so.
Nun stand bereits die vierte Runde an, wir trafen uns pünktlich in Wil SG. Nicht vollzählig, da Uljana nicht dabei sein konnte, aber auch so top motiviert Punkte mit ins Tösstal zu bringen.
Im ersten Spiel stand uns das erste Team von Mörschwil gegenüber, diese liegen in der Tabelle hinter uns, daher hiess die Devise nach vorne zu Spielen und zu Punkten, um dem Ziel Masterround einen Schritt näher zu kommen. Mit der Vorgabe, Tempo zu erzeugen und sich stets zu bewegen, starteten wir in dieses Spiel. Schon bald konnten wir durch Linnéa in Führung gehen. Doch taten wir uns schwer Tempo zu erzeugen, da das Spiel von den Gegnerinnen immer wieder herausgenommen wurde und so schwierig war einen Spielfluss zu erhalten. Danach gelang es Hanna mit einem platzierten Schuss die gegnerische Torhüterin zu bezwingen. In der zehnten Spielminute konnte Isabella den Ball zum 3:0 in der nahen Ecke im Tor unterbringen. Gross der Jubel über ihr erstes Saisontor. Danach verloren wir wieder etwas an Fahrt, das Spiel war aber immer unter Kontrolle und so war es nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten Tor. Dieses gelang dann erneut Linnéa, welche kurz vor der Pause noch auf 4:0 stellte. Kurz nach der Pause konnten die Mörschwilerinnen dann auch ein erstes Mal Lilian in unserem Tor bezwingen. In der 25. Minute ging es dann Schlag auf Schlag, zuerst musste erneut Lilian den Ball aus dem Netz holen, zehn Sekunden später konnten wir durch Linnéa auch das erste Tor in der zweiten Hälfte erzielen. Weitere dreissig Sekunden später konnte, mit ihrem zweiten Tor, Isabella die Anzeigetafel auf 6:2 stellen. Nun gingen auch die Räume auf und die Wege wurden immer mehr belohnt. So konnten wir mit weiteren Toren von Linnéa (3x) und Hanna (2x) das Resultat zum Ende gar auf 11:2 erhöhen. Auch Lilian war, wenn sie gebraucht wurde, stets ein sicherer Rückhalt.
Im zweiten Spiel standen uns die Gastgeberinnen aus Bronschhofen gegenüber. Wir erwarteten ein ähnliches Spiel, wie gegen Mörschwil und gingen mit den gleichen Vorgaben ins Spiel. Einzig nahmen wir den obligaten Wechsel auf der Torhüterposition vor, so war nun Nadia die Hüterin unseres Tores. Bereits mit dem ersten Einsatz konnten wir durch Linnéa mit 1:0 in Führung gehen. Durch Schwierigkeiten in der Zuteilung, mussten wir den Gegnerinnen den Ausgleichstreffer zugestehen. Wir liessen uns deswegen nicht verunsichern und spielten weiter aktiv und liefen die Räume auf. So war es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Tore vielen. Hanna, Linnéa und Isabella nutzen in dieser Reihenfolge die Räume, die ihnen gewährt wurden, bis zum 4:1. Danach war dann wieder das Heimteam an der Reihe und konnte auf 2:4 verkürzen. Bis zur Pause konnten dann erneut Hanna und Isabella mit zwei Treffern zum 6:2 Pausenresultat erhöhen. Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich dann auch gleich Olivia mit dem 7:2 in die Torschützenliste eintragen lassen. Durch die Arbeit ohne Ball konnten wir uns immer wieder Optionen schaffen und so das Spiel kontrollieren. Leider wurden die Stockschläge, beidseits, vom Schiedsrichter ignoriert und so wurde das Spiel immer zerhackter. Schade eigentlich. Nach weiteren Toren durch Hanna und Lilian, waren dann auch die Gastgeberinnen wieder an der Reihe und konnten Nadia ein drittes Mal bezwingen. Der zehnte Treffer unsererseits schnappte sich dann, bereits zum zweiten Mal heute, Linnéa, danke für die Kuchen. Für den Schlusspunkt war aber Olivia zu ständig, welche sich, trotz einigen, teils heftigen Stockschlägen nicht beirren lies und zum 11:3 Schlussresultat traf. Somit war auch bereits klar, das Ziel Masterround ist erreicht, herzliche Gratulation an die Spielerinnen.
Kompliment an die Mädels, welche erneut einen Schritt gemacht haben und mit viel Einsatz einander unterstützt und sich gegenseitig Chancen erarbeitet haben. Auch wenn noch nicht alle Wege belohnt wurden, bleibt dran und der Aufwand wird belohnt werden. Weiter geht’s am Samichlaustag, an gleicher Stelle gegen Nesslau zum Abschluss der Vorrunde.
Nun geht es Schlag auf Schlag, bereits stand die Runde Nummer 3, in Oberseen an. Wir konnten erneut auf alle Spielerinnen zählen. Im Spiel 1 standen uns die klaren Tabellenführer aus Appenzell gegenüber.
Man kann nicht sagen, dass wir den Start verschliefen, doch die Appenzellerinnen zeigten von Beginn weg, wieso sie zuvorderst in der Tabelle stehen. Gegen die dynamisch und schnell spielenden Gegnerinnen, kamen wir immer wieder einen Schritt zu spät und so kamen sie immer wieder zu Abschlüssen. Nach der Hälfte der ersten Halbzeit stand es dann auch schon 0:5 aus unserer Sicht. Danach konnten wir die Wege der Appenzellerinnen etwas mehr stören und gar durch Aline unser erstes Tor erzielen. Zur Pause stand es, dann nach einem weiteren Gegentor 1:6. In den ersten zwanzig Minuten wurde uns nichts geschenkt, uns wurden kaum Abschlüsse zugestanden und in der Verteidigung wurden wir immer wieder heftig durchgewirbelt. Die zweite Hälfte begann dann dank Lilian zuversichtlicher, denn sie verwertete einen Abpraller zum 2:6 ins Appenzeller Tor. Die Hoffnung wurde aber bald wieder genommen, denn dies liessen sich die Tabellenführerinnen nicht gefallen und erhöhten das Tempo wieder und so auch das Skore. Trotz vielen Paraden von Olivia im Tor, welche sich immer wieder gegen Gegentore wehrte, konnten die Appenzellerinnen das Resultat bis zum Ende auf 2:14 erhöhen. Es bleibt nur dem Gegner zu dieser Leistung zu gratulieren.
Nach einer längeren Pause standen uns die Spielerinnen aus Herisau gegenüber. Wir wollten mit guter Defensivarbeit und gradlinigen Abschlüssen wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren. Der Start verlief verheissungsvoll, durch Linnéa konnten wir schon bald einmal mit 1:0, erneut ein «Buebetrickli», in Führung gehen. Doch nach der Lehrstunde im ersten Spiel, konnte man eine Verunsicherung nicht ganz verbergen. Durch zwei Unachtsamkeiten musste man dann den Herisauerinnen auch gleich zwei Gegentore zugestehen. Doch man spürte den Willen dieses Spiel gewinnen zu wollen. Entweder scheiterten wir an der stark Spielenden Torhüterin oder an der Torlatte, namentlich durch Hanna, gleich drei Mal! Kurz vor der Pause gelang dann, erneut durch Linnéa den viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 2:2.
Doch wurden die nerven auch nach der Pause weiter auf die Folter gespannt. Erneut nutzen die Gegnerinnen eine Unsauberkeit in unserer Defensive, wo sich auch Nadia im Tor, zum 2:3 geschlagen geben musste. Weiter versuchten wir zu Chancen zu kommen, unermüdlich suchten wir den Abschluss. Nach einem weiteren Lattenschuss, erneut von Hanna, konnte sie dann das Visier die nötigen Zentimeter nach unten korrigieren und ihr hochverdientes Tor zum 3:3 bejubeln. Das Spiel war weiter umkämpft, mit Chancen auf beiden Seiten, wo die Spielerinnen immer wieder den Meister an Nadia oder der Torhüterin auf der Gegenseite fanden. Erneut fand ein Ball unsererseits den Meister an der gegnerischen Torlatte, dieses Mal durch Lilian. Einmal mehr konnte dann Linnéa den Ball im gegnerischen Tor unterbringen, dies zu unserer Freude gleich doppelt, zum 5:3 zur Beruhigung der Nerven aller. In der Schlussphase gelang dann auch Lilian nach dem Metalltreffer noch ein Schuss ins Schwarze zum 6:3. Die Herisauerinnen versuchten in den Schlussminuten alles, zu viert ohne Torhüterin, doch konnten wir das Resultat halten und so einen verdienten Sieg feiern.
Gratulation an die Spielerinnen, welche nach der Enttäuschung im ersten Spiel aufstanden und sich auf die Siegesstrasse zurück kämpften. Erneut gibt es nicht viel Zeit, denn nächstes Wochenende stehen die nächsten Spiele an.
Nun war es auch bei den B-Junioren von Unihockey Tösstal so weit, dass Heimturnier stand an. Es war zudem auch die zweite Meisterschaftsrunde, nun konnte das Team zeigen, was es bis hierhin in den letzten Trainings gelernt hatte und vor heimischen Fans präsentierten.
Das erste Spiel gegen UHC Einsiedeln begann mit viel Tempo auf beiden Seiten. Die Junioren von Unihockey Tösstal verteidigten in der ersten Halbzeit äusserst diszipliniert und liessen trotz mehrerer gefährlichen Aktionen des Gegners nur drei Gegentore zu. Mit grossem Einsatz hielten sie das Spiel lange offen. Nach der Pause erhöhte Einsiedeln den Druck und nutzte einige Unachtsamkeiten, um die Führung auszubauen. Tösstal kämpfte aber weiter und kam durch ebenfalls sehenswerte Tore nochmals etwas in die Nähe, am Ende reichte es dann aber nicht und man verlor vor heimischer Kulisse das erste Spiel.
Das zweite Spiel ging gegen UHC Eschenbach, welches ihr erstes Spiel deutlich gewinnen konnte. Daher hiess es volle Konzentration und die Fehler aus dem ersten Spiel zu nutzen und nun zu verbessern. Die Junioren von Unihockey Tösstal zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung gegen UHC Eschenbach. Trotz starkem Druck des Gegners überzeugte Tösstal in der ersten Halbzeit vor allem durch eine solide Defensivarbeit und ließ in dieser Phase lediglich drei Gegentore zu. Selbst kamen sie auch immer wieder zu sehenswerten Aktionen, was aber leider nicht mit einem Tor belohnt wurde. Nach der Halbzeitpause erhöhte Eschenbach das Tempo deutlich und nutzte seine Chancen konsequenter, während Tösstal in der Offensive nur noch selten zu gefährlichen Abschlüssen kam. Trotz grossem Einsatz und kämpferischem Auftritt reichte es am Ende leider nicht und so ging auch das zweite Spiel mit 1:12 verloren.
Für die zweite Runde reisten wir nach Appenzell, dieses Mal mit allen neun Spielerinnen. Gewillt an der erfolgreichen ersten Runde anzuschliessen, waren die Spielerinnen sehr motiviert und zeigten schon beim Einschiessen, mit guten und platzierten Schüssen, dass sie dies auch in die Tat umsetzten, wollen.
Im ersten Spiel trafen wir auf das zweite Team der Mörschwilerinnen, ein für uns in Vergangenheit schwierig zu bespielender Gegner. Punkt eins auf unserer Liste, war nicht wie in den ersten beiden Spielen ein frühes Gegentor zu kassieren. Dies gelang dann auch vorzüglich, denn bereits nach dem ersten Bully konnte Linnéa nach nur wenigen Sekunden das 1:0 erzielen. Der zweite Block übernahm und auch da kurz darauf durften wir erneut jubeln, Hanna doppelte nach. Was für ein Start, für uns wohl zu einfach und für die Gegnerinnen ein Weckruf. Danach spielten die Mörschwilerinnen wieder ihr gewohnt aufsässiges Spiel und konnten den Fehlstart bis zur Pause korrigieren und so gingen wir mit einem 2:2 in die Pause. Dies war wiederum der Weckruf für uns, wir mussten wieder aktiver werden und in der Defensive besser arbeiten. Um die immer wieder glänzend reagierende Olivia im Tor zu entlasten. Dies gelang gut, es war weiter ein offenes Spiel, aber das Toreschiessen gelang uns wieder zuerst. Durch Hanna und Jane lagen wir wieder mit zwei Längen vorn. Doch die nie aufgebenden Gegnerinnen liessen nicht nach und kämpften sich mit zwei Toren wieder zurück. Viel Zeit war nicht mehr auf der Uhr, so bliesen wir zum Schlussangriff. In Person von Linnéa, welche mit einem tollen «Buebetrickli» kurz vor Schluss den 5:4 Siegtreffer zu unseren Gunsten erzielen konnte. Die Freude war gross, über den hart erkämpften Sieg.
Für die zweite Partie gegen die Red Ants Winterthur, war klar, dass wir uns steigern mussten. Der Start ins Spiel gelang uns ähnlich fulminant wie im ersten Spiel. Denn wiederum nach wenigen Minuten konnten wir durch Nadia und Linnéa erneut mit 2:0 vorlegen. Aber auch wie schon im ersten Spiel, schlichen sich immer wieder Fehler ein und man gewährte den Winterthurerinnen zu viel Platz. Zweimal konnte auch Lilian, welche ebenfalls eine großartige Partie zeigte, im Tor nichts mehr machen und so ging auch dieses Spiel mit 2:2 in die Pause. Wie das Resultat, waren auch die Schlüsse dieselben wie im ersten Spiel. Die Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Zentimeter. Als erstes konnten in der zweiten Hälfte die Ameisen jubeln und ging erstmals in diesem Spiel in Führung. Aber wir zeigten unsere kämpferischen Qualitäten und den Willen wieder zurückzukommen. Dies gelang durch Linnéa zum viel umjubelten 3:3. Doch in der Folge liessen wir wiederum einer Gegnerin etwas zu viel Platz, welchen sie dann prompt zum 3:4 ausnützten. Doch die Reaktion unsererseits war toll, wir spielten wieder mit Tempo nach vorne und hatten nochmals einige sehr gute Torchancen. Erneut ein «Buebetrickli» von Linnéa, welches leider nur vom Innenpfosten der Torlinie entlang kullerte oder Olivia die aus guter Position das offene Tor verfehlte. Mitten in dieser Druckphase, besiegelte ein Konter der Winterthurerinnen zum 3:5 unsere erste Saisonniederlage.
Die Enttäuschung war gross, doch nach vier Spielen drei Siege, wirklich stark. Wir sind stolz wie das Team gekämpft und nie aufgegeben hat. Leider war es nicht unser Tag, wir brachten einfach nicht die nötige Intensität auf den Platz und gestanden den Gegnerinnen mit Fehlern zu viele Chancen zu, um beide Spiele zu gewinnen. Nun heisst es weiter trainieren, um für die nächsten Spiele wieder bereit zu sein.
Der glorreiche Sieg der Herren von Unihockey Tösstal über Unihockey Lohn liegt bereits sechs Wochen zurück, gerne erinnern wir uns an diesen emotionsgeladenen Sonntagmorgen zurück. Direkt nach dieser Partie wussten wir, wer der Gegner im 1/8-Final sein wird, Blau-Gelb Cazis! Die Übermacht aus dem Bünderland standen den Herren auf dem «Road to Bern» im Weg, dieses Unterfangen wird äusserst schwierig. Das Spiel wurde auf den Samstag, 25. Oktober 2025 in der Regenbogenhalle in Kollbrunn auf 14:00 Uhr angesetzt. Auf den Zuschauertribünen hatte es circa 50 Fans von beiden Mannschaften, als die beides Teams die Halle betraten.
Das Spiel startete, Cazis gewann das Bully und übte sogleich viel Druck auf das Tösstaler Tor aus. Und noch bevor die Tösstaler das erste Mal den Ball kontrollieren konnten, zappelte der Ball bereits im Tor. Die Hoffnung auf den direkten Tösstaler Gegenschlag währte nicht lange, die Gäste spielten ihre Überlegenheit voll aus und erzielten fast im Minutentakt weitere Treffer. Ungläubig schauten sie in der 10. Spielminute auf die Anzeigetafel und ein Rückstand von 0:9. Danach tauten die Herren ein wenig auf, die spielten mit mehr Zug aufs Tor und wehrten sich gegen die Gäste. Es blieb noch der Versuch, das zu retten was noch zu retten war. In den nächsten Minuten gelang den Gästen kein Tor mehr, noch besser, in der 16. Minute traf Fabien Schenk zum 1:10, was von den Zuschauern mit viel Applaus quittiert wurde. Vor der ersten Pause legten die Caziser noch einmal nach und erzielten vier schnelle Tore. Mit einem unglaublichen 1:14 ging es in die erste Pause, dieses Drittel lief ganz umgekehrt, als es sich die Herren vorgestellt hatten. Von einen Cup-Märchen sind die Herren nun astronomisch entfernt, nun galt es mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die nächsten 40 Minuten in Angriff zu nehmen.
Das zweite Drittel war für die Zuschauer deutlich schöner anzuschauen, die Tösstaler kamen aus der Garderobe und versuchten mutig nach vorne zu spielen. Doch die Entwicklung vom Spielstand nahm weiterhin eine schlechte Entwicklung. Zwar waren die Tösstaler nun sehr bemüht ein Tor zu erzielen, doch die nächsten fünf Treffer ging auf das Konto der Gäste. Auch die Gangart war sehr hart, beide Teams schenkten sich nichts und die Banden mussten einige Male neu gerichtet werden, der Schiedsrichter hatte stets alle Hände voll zu tun. Dann erzielte Jan Pfister das 2:19, erneut begleitet mit viel Jubel vom Publikum. Ein weiterer Treffer der Gäste machte die 20 Treffer voll, gleich danach wechselten die Tösstaler Torhüter ihre Plätze und ein tapferer Simon Mötteli überliess Randy Hamilton den Platz zwischen den Pfosten. Die letzten Minuten im Mitteldrittel, man glaubt es kaum, gehörten vollkommen den Tösstalern. Drei Tore vor der Pause brachten Energie in die Halle und gaben der Mannschaft einen Ruck. Mit dem Stand von 5:20 ging es in die zweite Drittelspause, ein Drittel was den Herren definitiv Mut machte. Nun galt es, an die letzten Minuten anzuknüpfen und im letzten Drittel nochmals alles zu geben.
Der Start gelang dem Heimteam vollends, zwei Tore in den ersten Minuten war der Lohn für ein mutiges Auftreten nach der Pause. Die Gäste aus Cazis verloren nie die Kontrolle über das Spiel, bewusst haben sie einige Gänge zurückgeschaltet doch blieben jederzeit brandgefährlich. Auch auf diese zwei Treffer reagierten sie mit einigen Treffern ihrerseits. Die Tösstaler liessen auch nicht locker und erzielten ihrerseits zwei weitere Tore, zum zwischenzeitlichen 9:22. Die Gangart war im Vergleich zum Mitteldrittel etwas ruhiger, doch der Körpereinsatz blieb sehr hoch. Erst im Schlussdrittel wurde die erste Strafe des Spiels gegen Tösstal ausgesprochen. Cazis verwertete dieses und zwei weitere Powerplays souverän. In den letzten Minuten wurde keineswegs vom Gaspedal losgelassen, die beiden Teams trafen weiterhin munter ins gegnerische Tore. Als der Schiedsrichter die Partie abpfiff, stand auf der Anzeigetafel 28:12 zugunsten der Gäste von Blau-Gelb Cazis. Eine hitzige Partie wurde mit einem Handshake wieder besänftigt, auch die Zuschauer wurden mit einer Welle für ihren Einsatz verdankt.
Somit endet die Reise für die Herren im diesjährigen Ligacup mit dieser krachenden Niederlage gegen die starken 1. Ligisten. Es bleibt ein wenig Wehmut über diese Partei, doch es überwiegt die Freude ab den vielen tollen Momenten, die die Mannschaft im Verlauf hatte. Ein grosser Dank geht an die vielen Helfer und Zuschauer, die die Partie ermöglicht und unterstützt hatten. Cazis wünschen wir viel Erfolg im weiteren Verlaufs des Ligacups. Für die Herren geht der Blick nun voll und ganz auf die nächste Runde in der Meisterschaft, wo sie dringend auf Punkte angewiesen sind.
Die Damen starteten am vergangenen Wochenende mit der Heimrunde in die neue Saison 2025/2026. Gleich im ersten Spiel des Tages traf das Team auf Bülach. Die Damen zeigten in der ersten Halbzeit, wer hier zu Hause ist und schossen in den ersten sechs Spielminuten gleich drei Tore. Das konnten sie bis zur Pause halten. Als die zweite Spielhälfte startete, ging es schnell und Bülach holte auf. Trotz einer 2-Minuten-Strafe konnten wir nur noch ein Tor machen, welches von Bülach direkt wieder ausgeglichen wurde. Nach dieser intensiven und spannenden Partie endete das Duell 4:4 unentschieden. Die Mannschaft zeigte sich kämpferisch und belohnte sich mit einem Punkt zum Saisonstart.
Im zweiten Match warteten die Riders als Gegnerinnen. Zwei schnelle Gegentore in der ersten Spielminute, liess die Damen spüren, dass ihnen ein starker Gegner bevorsteht. Sie konnten in der ersten Spielhälfte noch nachziehen und sie endete mit einem Unentschieden. In der zweiten Hälfte liess das Team vom UH Tösstal den Riders nicht mehr so viel Platz, trotzdem konnten sie nach einem erneuten Ausgleich, schlussendlich, das Siegestor knapp drei Minuten vor Schluss erzielen. Leider reichte es trotz starker Leistung nicht ganz – die Partie endete knapp mit 3:4 aus Sicht der Heimmannschaft.
Mit einem Punkt aus den ersten beiden Partien ist das Team solide in die Saison gestartet. Besonders die geschlossene Mannschaftsleistung und der Einsatz machen Lust auf die kommenden Spiele. Besonders erwähnenswert: Notfall-Lisi. Frisch aus den Flitterwochen angereist, wollte sie eigentlich nur von der Seitenlinie zuschauen – doch der Spielverlauf machte einen Einsatz nötig. Spontan eingesprungen, half sie dem Team mit vollem Einsatz und sorgte für einen zusätzlichen Motivationsschub.
Zum Auftakt der neuen Saison durften wir gleich zu Hause in der Grosshalle antreten. Zum einen sicherlich kein Nachteil in der Heimhalle zu starten, oder vielleicht doch auch etwas Druck? Denn was erwartet uns bei den «grösseren» C Juniorinnen?
Auf jeden Fall gut gelaunt, leider aber auch schon mit den ersten Absenzen, trafen wir uns in der Garderobe und stimmten uns auf das erste Spiel gegen Floorball Thurgau ein. Um 15:25 Uhr war es dann endlich so weit, der Pfiff vom Schiedsrichter ertönte. Doch oh Schreck, keine 10 Sekunde später konnten die Thurgauerinnen bereits jubeln, was für ein Kaltstart. Nach diesem ersten Schrecken, waren dann alle wach und bereit und wir konnten das Spiel immer mehr kontrollieren. Das Team erarbeitet sich immer mehr Chancen, doch fehlte es an der Präzision oder man scheiterte am gegnerischen Abwehrverbund. So dauerte es bis zur 16 Minute, ehe Olivia den Ball übernehmen und flach im Tor unterbringen konnte. Doch nur wenige Sekunden später brachte ein Fehler im Aufbauspiel die Thurgauerinnen wieder in Front. Somit mussten wir mit einem Rückstand in die zweite Hälfte. Am Spielgeschehen änderte sich nicht viel, wir waren bemüht die Kreise der Gegnerinnen zu stören und selbst zu Chancen zu kommen. Es dauerte dann bis zur 29. Minute, bis sich Linnéa den Ball schnappte und zum Ausgleich einschob. Das Spiel blieb spannend und ausgeglichen. In der 37. Minute nahmen wir dann unser Time Out, um für die Schlussphase, nochmals die letzten Kräfte zu mobilisieren. Doch im direkten Anschluss standen wir nicht nahe genug und der Ball fand den Weg in unser Goal. Wieder eine Unachtsamkeit, wieder im Rückstand! Aber auch hier gaben wir nicht auf, erneut war es Linnéa welche den Ball Richtung Tor brachte und dieser, angeblich vor allem via Gegnerinnen ins Tor flipperte - uff 3:3 Ausgleich. Das Beste zum Schluss, in der 39. Minute spielte Linnéa zu Aline und startete unaufhaltsam Richtung Tor, mit einem punktgenauen Pass quer übers Feld von Aline genau auf die Schaufel von Linnéa, welche den Ball zum viel umjubelten 4:3 Schlussresultat im Tor unterbrachte.
Für das zweite Spiel gegen die Red Lions Frauenfeld, nahmen wir uns vor, von Beginn weg konzentriert zu sein. So dauerte es dann bis zur 6. Minute, ehe ein Tor fiel, leider wieder gegen uns. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Doch mit einem Doppelschlag in der 11. und 14. Minute durch Olivia und Linnéa konnten wir mit einer knappen Führung in die Pause gehen. Beide Torhüterinnen konnten sich mehrfach mit guten Reflexen auszeichnen. Der Start in die zweite Hälfte gelang dann vorzüglich, Linnéa brachte den Ball in Richtung Tor, vermeintlich abgewehrt rutschte dieser aber unglücklich ins Tor. Kurz darauf behielt Hanna die Übersicht und konnte gar auf 4:1 erhöhen. «Steter Tropfen höhlt den Stein», nach diesem Motto setze Linnéa zu einem weiteren «Buebetrickli» an, dieses Mal mit Erfolg zum 5:1. Den Anschlusstreffer der Frauenfelderinnen, konnte erneut Linnéa direkt nach dem Bully, mit dem 6:2 kontern. Somit alles weiter auf Kurs, doch was nach dem folgenden Time Out der Gegnerinnen geschah, war nichts für schwache Nerven. Denn in den kommenden fünf Minuten kamen die nie aufgebenden und leidenschaftlich kämpfenden Löwinnen bis auf 6:5 heran. In diesen Minuten passte bei uns nicht mehr viel zusammen und wir agierten alles andere als souverän. Die Folge war dann das Time Out unsererseits, um durchzuatmen und für die letzten Minuten wieder den Fokus zu finden. Die Gegnerinnen waren weiter gewillt alles zu geben, um das Spiel auszugleichen, sie versuchten sich auch zu viert ohne Torhüterin. Doch es gelang uns wieder mehr in Ballbesitz zu kommen und etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Hanna gelang in einem Gegenzug noch die Siegsicherung zum 7:5.
Was für ein Start, auch wenn noch nicht alles zusammenpasste, aber wer hätte gedacht, dass wir so loslegen können. Chapeau Mädels, wie ihr gekämpft habt und nie lockergelassen und so verdient die ersten vier Punkte erspielt habt.
Die Cup Saison 2025/2026 läuft für die Herren ganz nach ihrem Gusto, drei klare Siege, 20+ Tore in allen Spielen sprechen eine klare Sprache. Richtig gefordert wurden die Herren im diesjährigen Cup noch nicht, doch dies sollte sich im 1/16-Final ändern. Das Duell mit Unihockey Lohn, dem letztjährigen Gruppensieger aus der 2. Liga stand an. Aufgrund der Leistungen des Gegners waren die Tösstaler gewarnt, diese Hürde wird nicht einfach zu überspringen, sofern sie nicht zu gross ist. Nur eines änderte sich nicht, erneut durften die Tösstaler als Gastmannschaft figurieren und die lange Hinreise auf sich nehmen. Um 07:15 Uhr trafen sich die Herren und fuhren fast ausnahmslos zusammen mit dem 9er-Bus nach Lohn-Ammansegg in den Kanton Solothurn, wenigstens hatten sich kein Stau auf dem rund 1:30h langen Weg. Dort angekommen, bezogen sie die Garderoben, wärmten sich ein und bereiteten sich auf das intensive Spiel vor.
Um 10:00 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie an, und pfiff nach knapp einer halben Minute ein Penalty gegen Tösstal, doch Randy im Tor parierte diesen souverän. Das Spiel war von der ersten Sekunde an sehr intensiv geführt und äusserst spannend. Es dauerte nur knapp vier Minuten, bis Jan Pfister die Gäste in Führung schoss. Lohn wusste zu reagieren und glich nur wenige Minuten später aus. Man merkte Lohn den individuellen Vorteil an aber zu besseren Chancen kamen die Gäste, die in der zehnten Minute einen Doppelschlag zum 3:1 landeten. Die immer noch harte Gangart machte den Teams körperlich und emotional zu schaffen, Lohn nutzte einen schwachen Tösstaler Moment zum Anschlusstreffer. Als die erste Strafe der Partie gegen die Gäste ausgesprochen wurde, glichen die Gäste die Partie wieder aus. Auch danach blieben beide Teams gefährlich, auf die erneute Tösstaler Führung, reagierte Lohn mit dem Ausgleich. Kurz vor dem Pausenpfiff waren es die Tösstaler, die mit einem taktischen Meisterstück, Lohn überlistete und zu viert zur 5:4 Führung trafen, dies war auch der Pausenstand. Die Tösstaler dürfen zufrieden sein mit der bisher erbrachten Leistung, aber sie wussten, dass es bis zum Coup noch 40 lange Minuten sein werden.
Auch das zweite Drittel startete mit einem Knall, ein Tösstaler Doppelschlag innert drei Sekunden brachte eine Dreitore-Führung. Auf das wusste die Heimmannschaft nicht zu reagieren. Auch im zweiten Drittel wurde eine harte Gangart gewählt, harte Zweikämpfe und viele Fouls forderten auch den Schiedsrichter und die Gemüter aller Anwesenden. Ein zweiter Penalty war eine gute Gelegenheit für Lohn, zurück ins Spiel zu finden. Doch erneute wurde dieser von Randy pariert, der eine sackstarke Partie spielte. Die Tösstaler Antwort, das 8:4 erzielt von Fabien Schenk. Nach 32 Minuten wechselten die Tösstaler Torhüter ihre Plätze, Randy raus, Simon rein, und weiter ging es. Aller guten Dinge sind drei, heisst es so schön, den dritten Penalty für Lohn wurde verwandelt und brachte wieder ein bisschen Hoffnung zurück. Dann folgten sehr ereignisreiche Minuten, zuerst schoss Fabi das 9:5, dann gelang Lohn ein Doppelschlag und kippten das Momentum zurück auf die Seite von Lohn. Doch Moritz nahm ihnen direkt wieder Wind aus den Segel und vergrösserte den Vorsprung auf drei Tore. Ein ruppiges Drittel fand seinen Höhepunkt, in einer 2+2 Minutenstrafe gegen Lohn aufgrund eines überharten Einsteigens. Dann war Pause, Zeit um runterzukommen und die Emotionen abkühlen zu lassen. Für Tösstal war es erneut ein tolles Drittel, Vorsprung vergrössert und schon sind es nur noch 20 Minuten, die die Gäste vom Achtelfinal Einzug trennen.
Das letzte Drittel startete mit vier Minuten Überzahl für die Gäste, Jan Pfister nutzte einer der zwei Strafen zur 7:11 Führung. Als Marc Pfister nur wenig später zum 12:7 traf, war der Traum vom vierten Sieg in Folge auf einmal greifbar nah. Der Anschlusstreffer von Lohn kam, aber er brachte nicht die erhoffte Wende. Die Pfister Brüder sorgten mit drei Toren zum 15:8 für die Vorentscheidung, da half auch kein Time-Out mehr auf Lohns Seite. Die Luft bei der Heimmannschaft war draussen, die Tösstaler spielten die Partie souverän nach Hause. Als die Tösstaler schon in Feierlaune war, traf Lohn noch zweimal und sorgte für das 15:10 Schlussresultat. Auf Tösstaler Seite wurde Fabien Schenk zum Best-Player ausgezeichnet, auf Lohns Seite Nummer 17 Nicolas Knüchel.
Die Tösstaler gewinnen dieses Spiel höchst verdient, mit einer konzentrierten und zielstrebigen Leistung qualifizieren sie sich für den 1/8-Final. Wir danken Unihockey Lohn für die Gastfreundschaft und die tolle Partie. Nun steht Unihockey Tösstal die Krönung bevor, das Duell gegen den hoch dekorierten 1. Ligisten Blau-Gelb Cazis! Zwar geht der Fokus nun auf den Start in die Meisterschaft in die 2. Liga. Doch gerne blicken wir in die Zukunft und freuen uns auf eine legendäre Partie gegen Blau-Gelb Cazis, der Traum vom Cup-Final lebt noch!
Nachdem die Damen das Cupspiel gegen Bülach aus der gleichen Liga für sich entscheiden konnten, stand am Samstag mit UH Cevi Gossau aus der ersten Liga ein anderes Kaliber gegenüber. Mit zwei Torhüterinnen und gerade sieben Feldspielerinnen war der Klassenunterschied nicht die einzige Schwierigkeit, welche dieses Spiel erschwerte. Mit viel Willen und Kampfgeist starteten die Damen ins Spiel – und sogleich wurde die heimische Torhüterin geprüft. Bis zum ersten Tor ging es dann doch noch knapp fünf Minuten. Doch das Heimteam liess sich nicht beirren, wenige Sekunden später erzielten sie den Ausgleich. Weitere fünf Minuten später mussten sich die Tösstalerinnen zum ersten Mal in Unterzahl beweisen. Die erneute Führung für das Gastteam erwies sich als Startschuss für die Gossauerinnen. Bis zum Schluss des ersten Drittels bauten sie eine Führung von 1:6 aus.
In der Pause richtete der Trainer einige Worte ans Team – welche sich als durchaus nützlich erwiesen. Mit etwas mehr Ruhe im Spiel war es dann das Heimteam, welches nach knapp acht Minuten das nächste Tor erzielte. Wenig später traf dann wieder das Gastteam und ab da folgte im Minutentakt der Torerfolg im Seitenwechsel. So stand es wenig später 5:9. Nach einer weiteren Strafe folgten vor Drittelsende zwei weitere Tore für Gossau. Mit einem Rückstand von 5:11 ging es in die letzte Pause.
Das Heimteam versuchte nochmals alles aus sich herauszubringen. Sie wehrten sich und stellten sich in die Schüsse der Gossauerinnen. Doch das Gast Team geriet nochmals in Torlaune. So erhöhten sie in den letzten zwölf Minuten auf 5:16. Für die Damen von Unihockey Tösstal ist die Cup-Saison somit beendet. Dennoch haben sie eine starke Leistung gezeigt, gegen Teams derselben Liga wie auch sehr viele gute Ansätze gegen die höhere Liga. Nun sind wir gespannt auf die kommende Meisterschaft, welche die Damen in der heimischen Grosshalle eröffnen werden. Hopp Tösstal!
Der Sonntag, 24. August 2025 wird uns sicher lange in Erinnerung bleiben, im Vordergrund stand natürlich die Feier rund um das 40-jährige Bestehen von Unihockey Tösstal. Der ganze Tag drehte sich rund um die Geschichte und bot ein tolles Tagesprogramm, welches im Cupspiel der Damen ihren Abschluss fand.
Das Heimteam empfing den Unihockeyverein aus Bülach, getragen von den zahlreichen Fans liessen die Damen von Tösstal schon von Beginn an nichts anbrennen und boten ein ansehnliches Spiel. Sie waren die klar bessere Mannschaft und diktierten mit sehenswerten Kombinationen so wie auch Einzelaktionen die ersten beiden Drittel dieses Cupmatches. Das letzte Drittel liess dann aber nochmals etwas Spannung verspüren, die Gäste kamen vermehrt zu Chancen und so auch zu Toren. Bevor das Momentum aber vollends zu kippen drohte fingen sich Tösstal wieder und machte den Sieg mit einem 13:8 dingfest. So krönten sich die Damen zum verdienten Sieger dieser Partie! Nun steht ihnen im 1/16-Final ein stärkerer Gegner bevor, Infos und Anspielzeit werden folgen.
Die ersten beiden Cup Spiele der Herren im diesjährigen Ligacup gingen mit 20+ erzielten Toren, jeweils deutlich an die Tösstaler. In Rafz gegen die Phantoms und in Uesslingen gegen die Wild Wings bestritten sie ihre Cup Spiele, doch in der 3. Cup Runde stand ihnen ein längerer Weg bevor. Der Gegner kommt aus dem schönen Wallis, aus Chermignon, ein Drittligist. Nach einem grossen Hin und Her bzgl. Des Spieldatums, reisten die Herren am Sonntag, 24. August 2025 in einem 9er Bus ins Wallis. Mit einer grossen Portion Selbstvertrauen und guter Laune im Gepäck verging die Hinreise wie im Flug, im Wallis wartete schönstes Wetter und eine tolle Aussicht auf uns. Schon bald konnten wir die Garderoben beziehen und wärmten uns in der Mehrzweckhalle Martelles auf.
Der Spielbeginn wurde um 20 Minuten vorverschoben, da beide Teams schon bereit waren, so pfiff der Schiedsrichter die Partie um 13:40 Uhr an. Der Gegner war den Tösstalern nicht bekannt, entsprechend vorsichtig und kontrolliert gingen sie die Startphase der Partie an. Auch Torgefahr strahlten sie schon ab der ersten Sekunde aus, nach einer Minute schoss Moritz Nussberger die Tösstaler in Front. In diesem Stil ging es auch weiter, die Gäste waren klar überlegen, Chermignon kam auch zu guten Abschlüssen aber scheiterten am stark parierenden Simon Mötteli. Bis zur 15. Minute zogen die Tösstaler auf 6:0 davon und sorgten bereits früh für klare Verhältnisse. Kurz vor der Pause gelang Chermignon noch ein Doppelschlag, so blieb ihnen noch ein bisschen Hoffnung für die nächsten zwei Drittel. Die Tösstaler hingegen dürfen zufrieden sein mit den ersten 20 Minuten, nur wenige Sachen wurden bemängelt in der Pausenansprache.
Der Start ins zweite Drittel war sehr umkämpft, die Heimmannschaft wusste, dass ihre Reaktion folgen muss, bevor die Tösstaler ihrerseits Tore erzielten. Die Gangart wurde immer körperbetonter, doch es waren die Gäste, welche die nächsten Tore erzielten, 8:2 stand es nach 26. Minuten. Chermignon reagierte mit dem direkten Anschlusstreffer zum 3:8 aus Sicht der Heimmannschaft. Die nächsten Spielminuten waren blieben umkämpft und voller Torchancen, jedoch ohne Torerfolg auf beiden Seiten. Doch in den wenigen verbleibenden Spielminuten vor der zweiten Pause fielen einige Tore. Ein Tösstaler Doppelschlag, gefolgt von einem schönen Solo-Tor von Chermignon, gefolgt von einem erneuten Tösstaler Doppelschlag, führte zum 12:4 Pausenstand. Nach diesem intensiven Drittel kam die zehnminütige Pause gelegen für beide Teams. Die Tösstaler vermochten die Führung weiter auszubauen, dazu verbesserten sie ihre Defensivarbeit, Sie lagen klar auf Kurs Richtung 1/16-Final. Chermignon hingegen war nun mit dem Rücken zu Wand, nun brauchten sie ein Feuerwerk, um diesen Rückstand noch auszuholen.
Im letzten Drittel waren es erneut die Tösstaler die ein Tor erzielten. Chermignon kam postwendend eine Antwort, zwei Tore in einem Einsatz brachte etwas Stimmung in die Halle. Doch die Gäste liessen sich von den aufopfernden Walliser nicht mehr vom Kurs abbringen, schon wenige Minuten später hatten auch sie zwei Tore erzielt. Die Gangart blieb bis zum Schluss hart, darum sprach der Schiedsrichter noch einige Strafen aus. Auch in den Specialteams wussten die Tösstaler zu überzeugen, effizientes Powerplay und schadloses Boxplay rundete eine gelungene Partie ab. Die Tösstaler liessen nicht locker und erhöhten das Skore bis auf 21:7, dies bedeutete auch das Schlussresultat.
Souverän qualifizierten sich die Herren für die 4. Runde im diesjährigen Ligacup. Schon früh in der Partie konnten sie die Weichen Richtung Sieg stellen und liessen Chermignon nie mehr rankommen. Doch bevor das Duell gegen den Zweitligist Lohn anstand, stand ihnen noch die Heimreise nach Turbenthal bevor. Trotz viel Verkehr und Stau war die Stimmung während der Heimreise gut. Auch das Cupspiel der Damen wurde im Livestream verfolgt, um 22:15 kamen sie schliesslich in Turbenthal an.
Die Saison 2024/2025 ist schon mehr als ein Monat vorbei, der Trainingsbetrieb wurde ein wenig runtergeschraubt und die Intensität war auch schon höher in den Trainingshallen. Gerne erinnern sich das Herren 1 an die vergangene Saison zurück an den Gruppensieg und die viele intensiven Duelle. Auch der Ausblick auf die Saison 2025/2026 verspricht viel Spannung und Vorfreude, die zweite Liga steht ihnen bevor. Doch davor steht noch der Mobiliar Ligacup an. In der ersten Runde bekamen die Herren von UH Tösstal kein Freilos, sondern die Phantoms Rafzerfeld zugelost. Auf dem Papier war die Ausgangslage sehr klar, ein Viertligist steht einem Zweitligist gegenüber. Doch der Cup schreibt seine eigenen Gesetze, die Tösstaler waren also gewarnt. Die Partie wurde für den Samstagabend, 24. Mai 2025 in Rafz angesetzt. Um 18:30 trafen sich beide Teams in der Halle und starteten mit dem Einwärmen und dem Einspielen. Nach einer letzten Ansage in der Garderobe ging es aufs Feld, auf der Tribüne hatten sich inzwischen zahlreiche Rafzer Fans und einige Tösstaler Fans eingefunden.
Das erste Drittel startete, und nur acht Sekunden später klatschte der Ball erstmals am Pfosten der Phantoms, die Partie ist lanciert. Die Tösstaler rissen das Spiel sogleich an sich und wollten schon früh ein Zeichen setzen. So gingen sie in der zweiten Minute durch Jan Pfister in Führung, ein optimaler Start. Rafz war bemüht den Ausgleich zu erzielen, kamen diesem sehr nahe doch gelingen wollte es nicht. Auf der Gegenseite schlug es erneut ein, 2:0 für Tösstal. In den nächsten fünf Minuten zog Tösstal mit schönen Toren und ein wenig Glück bei den Abschlüssen auf 5:0 davon, die Halle verstummte ein wenig. Nach diesem Torhagel blieb es zunächst etwas ruhig, bis sich Tösstal eine unnötige Strafe leistete, eine Möglichkeit für Rafz auf den ersten Treffer. Rafz nutzte einen Tösstaler Fehler eiskalt aus und netzte zum 5:1 ein. Die Schlussphase des ersten Drittels war geprägt von vielen Chancen und starken Paraden beider Goalies. In der 18. Minute schraubte Alan Schiesser des Skore hoch auf 6:1, welches gleichzeitig den Pausenstand bedeutete. So endete ein ausgeglichenes erstes Drittel mit einem sehr einseitigen Torverhältnis zugunsten der Gäste aus dem Tösstal.
Zehn Minuten hatten die beiden Teams Zeit, zu verschnaufen, sich neu zu sammeln und kleine Änderungen in der Taktik vorzunehmen. Die Tösstaler durften sehr zufrieden sein mit der bisherigen Leistung, nur nachlassen dürfen sie nun keineswegs. Dieses Mal starteten die Phantoms mit einem Pfostenschuss nach wenigen Sekunden, was für ein Start in dieses zweite Drittel. Doch es waren die Tösstaler die das nächste Tor erzielten, Marc Pfister mit dem 7:1. Die Tormaschinerie beider Temas war nun auf Betriebstemperatur, innert 44 Sekunden trafen beide Teams doppelt, 9:3 nach 25 Minuten. Da beide Teams vermehrt den Abschluss statt lange Ballbesitzphasen suchten, gab es viel Kontermöglichkeiten. Eine solche Möglichkeit nutzte Rafz zum 9:4, bevor die Tösstaler mit einem Doppelschlag auf 11:4 davonzogen. Der Heimmannschaft schien das Spiel endgültig aus den Händen zu rutschen, zu alldem kassierten sie noch eine Zweiminuten-Strafe. Dieses Powerplay war eine kurze Sache, zwei präzise Querpässe und Marc Pfister schoss den Ball ins leere Tor, 12:4 für Tösstal. Dies war zu viel für den Trainer der Phantoms, er nahm das Time-Out um seine Mannschaft wachzurütteln. Zwar blieben die Tösstaler ohne weiteren Treffer in den drei Minuten, doch sie blieben spielbestimmend. Das klare Chancenplus verwandelten die Tösstaler mit drei weiteren Treffer zur deutlichen 15:4 Führung. Die Heimmannschaft gab sich nicht auf, sie kämpften und versuchten ihr Bestes. Dieser Effort wurde mit zwei schnellen Treffern belohnt. Dieser kleine Hoffnungsschimmer, welcher aufkam wurde mit einem schönen Tösstaler Treffer wieder zerstört. Kurz vor der Pause kassierte Randy Hamilton eine Strafe wegen Sperren, doch vor der Pause gelang den Rafzern kein Tor mehr in Überzahl. Die Tösstaler gingen mit einer komfortablen 16:6 Führung in die zweite Pause.
Mit einer überlegenen und bedachten Spielweise schufen sich die Tösstaler eine komfortable Ausganslage fürs letzte Drittel. Noch 20 Spielminuten trennten die Gäste vom Einzug in die 2. Runde. Der Start ins dritte Drittel begann mit einer Unterzahlsituation, die die Tösstaler souverän runterspielten. Die Rafzer glaubten noch an den Anschluss, dementsprechend entschlossen spielten sie nach vorne. Doch wie schon vorhin waren es die Tösstaler die den nächsten Treffer landeten, Moritz Nussberger traf herrlich zum 17:6, bevor Fabien Schenk noch einmal einen drauflegte. Die Heimmannschaft wusste sich nur noch mit einem Mittel zu helfen, Torhüter raus und vierter Feldspieler rein. Dies funktionierte sehr gut, sie kamen zu guten Chancen. Trotz vieler Big Saves von Randy Hamilton im Tor, gelang es Rafz drei Tore aufzuholen. Die Tösstaler machten sich keine Sorge, dass ihnen das Spiel aus den Händen gleiten würde, dennoch war dieser Lauf der Phantoms nicht nach ihrem Gusto. Sie schalteten noch einmal ein Gang hoch und spielten selbst auch ohne Torhüter, drei schöne Treffer unterbrachen den Lauf der Rafzer abrupt. Der letzte Treffer zum 21:10 gelang den Phantoms, bevor der Schiedsrichter die Partie abpfiff. Nach einem Handshake bedankten sich beide Teams bei ihren Fans.
Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, doch der Klassenunterschied war deutlich zu sehen. Die Tösstaler waren effizienter und überlegter, darum ist der Einzug in die 2. Runde absolut verdient. Wir danken den Phantoms Rafzerfeld für die faire Partie und die Gastfreundschaft! In der zweiten Runde, dem 1/164-Final treffen wir auf die Uesslingen Wild Wings, diese Partie wird Ende Juni ausgetragen.
Das erste Spiel war gegen den Gruppenvierten der anderen Gruppe, die Zulgtal Eagles. In diesem Spiel konnten wir nun auch auf Isabella zählen, welche das Team komplettierte. Wir starteten gut in dieses Spiel, erarbeiteten uns Chancen und bestimmten das Spiel. Doch eine Unachtsamkeit brachte die effizienten Eagles mit 0:1 in Front. Kurz vor der Pause konnten wir, durch Linnéa, endlich eine unserer vielen Chancen zum Ausgleich nutzen. Zurück im Spiel, leider kassierten wir direkt nach dem Anspiel ein erneutes Gegentor und mussten so mit einem Rückstand in die Pause. Uns war klar, wenn wir die Fehler abstellen können und so weiterspielen, werden wir dieses Spiel gewinnen. Die Freude war gross, als Isabella vor dem Tor freigespielt werden konnte und den Ball im Tor unterbrachte. Wir hatten weitere gute Chancen, welche wir nicht nutzen konnten. Als dann drei Minuten vor dem Ende erneut sehr unnötig ein Ball zum 2:3 in unser Tor kullerte, hiess es alles nach vorne zu werfen. Mit dem Mute der Verzweiflung ging Linnéa in unserer Platzhälfte in den Abschluss. Zwischen den Beinen einer Gegnerin hindurch, flog der Ball an der überraschten gegnerischen Torhüterin vorbei ins Glück. Die letzten Sekunden vergingen und so kamen wir verdient ins Penaltyschiessen. Als erstes lief Lilian an, sie traf über die Schulter der Torhüterin ins Tor. Der erste Versuch der Gegnerinnen schaffte Nadia im Tor an den Pfosten zu lenken. Als zweite nahm Linnéa Anlauf, erneut verwertete sie ihren Penalty-Move souverän zum 2:0. Da das Penaltyschiessen auf drei ging, konnte Nadia das Spiel entscheiden. Und wie sie dies tat, sie behielt die Nerven und parierte auch den zweiten Penalty. Die Freude war riesig und wir konnten nun noch um den fünften Rang spielen.
In diesem Spiel trafen wir auf die Vipers Innerschwyz aus unserer Garderobe. In einem engen und umkämpften Spiel fehlte uns zum Ende etwas die Kraft, und so blieben wir gerade offensiv ohne Durchschlagskraft. Das Team kämpfte und gab nochmals Alles, doch mussten wir uns knapp mit 0:1 geschlagen geben. Die Enttäuschung stand den Girls ins Gesicht geschrieben, doch überwiegte schnell der Stolz und wich der Freude über das erreichte dieser Saison. «Wir sind das sechst beste D-Juniorinnen Team der Schweiz!» Ein grosses Dankeschön an BEO für die Organisation dieser Finalrunde. Auch allen Teams und Fans für diese fantastische Stimmung an diesem Wochenende.
Mädels, was ihr diese Saison geleistet habt, ist einfach grossartig. Teils mit nur fünf Feldspielerinnen Siege errungen. Wir hatten in fast jedem Spiel Siegchancen, erkämpften uns in der Meisterschaft den zweiten Gruppenrang. Auch wie ihr untereinander im Team harmoniert, ist super. Und auch was ihr an diesem Wochenende leisteten, einfach gross, zahlenmässig immer klar unterlegen, aber in den Spielen immer voll dabei und auf Augenhöhe. Danke vielmals, es macht mega Spass mit euch. Natürlich geht der Dank auch an alle Eltern für die grosse Unterstützung. Wir freuen uns auf die nächste Saison. Let’s go!